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# Ausbreitung von Funkwellen
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Funkwellen breiten sich in den höheren Frequenzbereichen (oberhalb von 2 MHz) quasi-optisch aus. Das bedeutet, dass man nur bis kurz über den Horizont funken kann. Je höher der Antennenstandort ist, desto weiter reicht die eigene Ausstrahlung.
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So dachte man zumindest, als man die "wertlosen" Frequenzbereiche nach dem Ersten Weltkrieg für den Amateurfunk frei gab.
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Tatsächlich gibt es in der Atmosphäre verschiedene Schichten, die je nach Sonnenaktivität Funkwellen verschiedener Wellenlängen reflektieren und zur Erde zurück werfen.
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Die Reflektion von Funkwellen an der Troposphäre oder Ionosphäre erlaubt es, im Bereich von 2-30 Mhz, manchmal auch im Bereich von 144 Mhz deutlich über den Horizont hinaus zu funken. Gerade im Bereich unterhalb von 30 Mhz sind Reichweiten von 2000-10000 Kilometern keine Seltenheit, deutlich höhere Reichweiten sind aber auch regelmäßig möglich. So kann mit einem einfachen Draht als Antenne regelmäßig Funkkontakt mit den USA, mit Asien oder der Karibik aufgenommen werden. **In besonders seltenen Fällen, ist es sogar möglich, sich selbst zu hören, nachdem das eigene Funksignal einmal um die ganze Erde gelaufen ist.**
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[](http://hamqsl.com/)
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Unter [https://sonnen-sturm.info/funkwetter](https://sonnen-sturm.info/funkwetter) findet ihr eine umfangreiche Erklärung der angezeigten Werte. Die Daten selbst werden von der Seite [http://hamqsl.com/](http://hamqsl.com/) zusammen getragen.
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