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178
docs/diy/t2lt.md
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docs/diy/t2lt.md
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@ -16,21 +16,20 @@ Sehr einfach zu bauen und damit perfekt für Einsteiger.
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## Bauteile
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Die Antenne besteht im Wesentlichen aus einem einfachem RG-174 Koaxialkabel mit einer gewickelten Spule.
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Die Antenne besteht im Wesentlichen aus einem einfachem RG-174 Koaxialkabel mit einer gewickelten Spule als Mantelwellensperre.
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- 6 m an RG-174 Koax-Kabel
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- ca. 5 cm PVC oder HDPE-Rohr mit einem Gesamtdurchmesser von 25 mm als Spulenkörper
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- ca. 5 cm an großem Schrumpfschlau, der das Rohr + die Wicklungen überdecken kann
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- 1 m dünne Schnur (hierbei empfehlen wir eine gut sichtbare Farbe zu wählen, Stichwort "high visibility")
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- ca. 90 cm an dünnen Schrumpfschlau der über das Kabel + Schnur passt
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- ca. 6,5 m an RG-174 Koax-Kabel (ca. 90 cm für den Dipol-Teil und 75 cm für die Mantelwellensperre. Zzgl. der gewünschten Länge an Zuleitung, hier ca. 5 m)
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- ca. 5 cm PVC oder HDPE-Rohr mit einem Durchmesser von 25 mm als Spulenkörper
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- ca. 5 cm Schrumpfschlauch mit ca. 50 mm Durchmesser vor dem Schrumpfen, um die Spule/Mantelwellensperre zu fixieren.
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- 1 m Schnur, Durchmesser ca. 2 mm
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- ca. 90 cm Schrumpfschlau mit ca. 6 mm Durchmesser vor dem Schrumpfen, der den Dipol-Teil und Schnur zusammenhält
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- BNC-Stecker passend zum Kabeldurchmesser zum Ancrimpen (oder anderer gewünschter Stecker)
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- Klett-Kabelbinder
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:::tip Tipp
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Wie bei allen Draußenfunker-Antennen könnt ihr auf dem Discord-Server mal nachfragen, ob euch jemand ein Bastel-Kit für diese Antenne zusammenstellen und zuschicken kann.
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Zu Material + Versandkosten Preisen.
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Wie bei allen Draußenfunker-Antennen könnt ihr auf dem Discord-Server mal nachfragen, ob euch jemand ein Bastel-Kit für diese Antenne zusammenstellen und zuschicken kann. Meistens hat noch genug Teile über und gibt diese gerne zum Selbstkostenpreis weiter.
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## Werkzeug
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@ -45,21 +44,104 @@ Zu Material + Versandkosten Preisen.
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- Maßband oder Zollstock
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- Heißluftgebläse oder Föhn
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- Stift oder Tape für Markierungen
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- Sekundenkleber
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## Zusammenbau
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Das Ziel besteht darin, die folgende Konstruktion herzustellen:
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Das Ziel besteht darin, die die unten abgebildete Konstruktion herzustellen. Die Maße für den Dipol-Teil rechts und die Mantelwellensperre sind kritisch, die Länge der Zuleitung (links) kann frei gewählt werden bzw. ergibt sich aus dem Koax-Rest nach dem Herstellen des rechten Teils.
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:::tip Hinweis
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Hinweis: Die Bilder dieses Artikels sind beim Aufbau in einer anderen Reihenfolge entstanden und werden bei Gelegenheit aktualisiert. Die textuelle Anleitung wurde hinsichtlich einer einfacheren Bau-Reihenfolge angepasst. Teilweise sind auf den Bildern daher schon Ergebnisse aus späteren Schritte zu sehen. Die Angaben aus dem Text sind zu befolgen.
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### Antennenleiter
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Wir beginnen mit dem Dipol-Teil der Antenne und messen hierfür 43,5 cm vom Kabelende aus gesehen ab und entfernen vorsichtig den Mantel und das Schirm-Geflecht vom Kabel.
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**Wichtig**: der weiße bzw. durchsichtige Innenleiter bleibt dabei dran! Es bleibt nur der Innenleiter vom Kabel übrig. Dies ist der eine Schenkel des Dipols.
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Danach messen wir 45 cm ab der aufgetrennten Stelle bzw. 88,5 cm von der Spitze der Antenne ab und markieren uns diese Stelle. Dieses Stück Koaxkabel ist der zweite Dipolschenkel.
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Später sieht dies dann so aus: 43,5 cm reiner Innenleiter, 45 cm Koax mit Schirm, Mantelwellensperre:
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### Mantelwellensperre
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Gleich bohren wir drei Löcher mit einem Durchmesser von 3 mm in den Spulenkörper:
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- 2 Löcher gleichmäßig auf der Längs-Achse des Rohrs mit einem Abstand von 27 mm zueinander. Diese dienen als Anfangs- und End-Punkt der Spule und das Koaxkabel wird durch diese geführt. **Wichtig: Hinweis unten beachten**
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- 1 Loch etwas weiter nach außen und in der Nähe des Koax-Lochs. Hier wird später die Schnur zum Aufhängen der Antenne befestigt.
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::: tip Hinweis
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Je nach Toleranzen des Koax kann der Außendurchmesser abweichen. Dies hat zwei Folgen:
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1. Ggf. müssen die Lochdurchmesser etwas vergrößert werden. Hierzu reicht es in der Regel, den Bohrer beim Bohren schräg in einer Kreisbewegung zu bewegen und damit den Lochdurchmesser zu weiten.
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2. Die Abstände der beiden Löcher können von den Angaben oben abweichen. Hier hat sich bewährt, erst das "obere" Loch (zur Antennenspitze) zu bohren, das Koax testweise als Spule zu wickeln und dann passgenau das zweite Loch zu bohren. Das Verfahren ist unten genauer beschrieben.
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Los geht's!
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Zunächst markieren wir uns für das "obere" Ende der Spule (in Richtung Antennenspitze) das Loch für das Koax (ca. 1 cm vom Rand des Spulenkörpers entfernt) und das Loch für die Schnur in der Nähe aber etwas weiter zum Rand. Mit dem Bohrer bohren wir beide Löcher.
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Als nächstes führen wir das Koaxkabel durch das entsprechende Loch und zwar so, dass unsere gesetzte Markierung bei 88,5 cm von der Antennenspitze **innen** im Spulenkörper genau beim Loch anliegt. Das Koax sollte mit minimaler Reibung durch das Loch passen. Wenn man stark schieben oder ziehen muss, muss das Loch leicht vergrößert werden. Das Kabel kann entweder von außen mit der Antennenspitze durch das Loch geführt werden. Oder von innen mit dem Ende das später den BNC-Stecker bekommt. Wichtig ist, darauf zu achten, dass man an der Stelle, wo nur noch der Innenleiter übrig ist, nicht zu stark schiebt oder zieht und damit den Innenleiter dehnt oder abreißt.
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Nun wickeln wir mit dem langen Stück Koax 9 Windungen über den Spulenkörper. Die Windungen sollten eng am Spulenkörper und an den benachbarten Koax-Windungen anliegen.
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Nach 9 Windungen bestimmen wir die Postion des zweiten Lochs und markieren uns diese.
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Wir wickeln einige Windungungen ab oder lockern diese, um Platz zum Bohren zu haben und bohren das Loch.
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Als nächstes stellen wir die 9 Windungen der Mantelwellensperre wieder her und führen das Ende des langen Koax-Stücks von außen durch das Loch. Mit etwas Geduld und Geschick schieben wir das Koax noch so zurecht, dass alle Windungen stramm und einheitlich sitzen.
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Jetzt befestigen wir noch die Schnur mit einem Ende am Spulenkörper. Fertig.
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### Schrumpfschläuche
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Als nächstes werden Spule und Kabel mit Schrumpfschlauch versehen.
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Als erstes wird der große Schrumpfschlauch über die Spule geschoben und mit Heißluft verschrumpft.
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**Wichtig: Das Bild oben zeigt schon beide Schrumpfschläuche über Spule und Kabel. Zunächst nur die Spule zu bearbeiten hat sich in der Praxis bewährt, weil man dann nicht aus Versehen den anderen Schrumpfschlauch schrumpft.**
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Als nächstes den dünnen Schrumpfschlauch über die Schnur **und** das Ende mit dem abisolierten Kabel ziehen. Dies ist etwas fummelig und kann auch etwas dauern, vor allem mit der Schnur. Am Ende noch einmal darauf achten, dass die Schnur stramm zum Aufhängen dient und das Kabel ohne mechanische Spannung entlang der Schnur im Schrumpfschlauch liegt. Dies geht am einfachsten, wenn man die Mantelwellensperre festhält und am oberen Ende der Schnur zieht und dabei Schrumpfschlauch und Kabel noch einmal zurechtrückt.
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Zum Abschluss dann auch diesen Schrumpfschlauch schrumpfen.
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### Schlaufe
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Damit die Antenne aufgehängt werden kann, müssen wir mit der überschüssigen Schnur noch eine Schleife binden.
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Dafür wurde bei diesem Foto der „Perfection Loop“-Knoten genutzt (auf YouTube gibt es Videos dazu) und anschließend die restliche Schnur abgeschnitten.
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### BNC-Stecker anbringen
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Wir beginnen damit, den BNC-Stecker an einer Seite des Kabels anzubringen.
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Dafür müssen wir das Kabel in verschiedenen Tiefen abisolieren.
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Als nächstes bringen wir den BNC-Stecker am Ende des Kabels an.
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**Wichtig: Bei Crimp-Steckern wird JETZT die Ferrule (Hülse) richtig herum über das Kabel geschoben. Nicht vergessen! ;-)**
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Danach müssen wir das Kabel in verschiedenen Tiefen abisolieren.
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In diesem Beispiel nutzen wir einen BNC-Stecker mit einem kleinen Lötfenster, in dem das Kupfer angelötet werden muss.
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Es gibt aber auch andere Stecker, die nur gecrimpt werden müssen, beispielsweise mit einem goldenen Pin.
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Es gibt aber auch andere Stecker, die nur gecrimpt werden müssen.
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Für unseren Stecker müssen wir am Ende lediglich ein kleines Stück Kupfer vollständig abisolieren, damit es angelötet werden kann.
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Der Kupferteil sollte dabei nur so lang sein, dass es im Kontakt liegt.
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Die weiße bzw. transparente Innenisolierung sollte so lang sein, dass sie durch das Rohr geht und im Lötfenster minimal herausguckt.
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@ -67,73 +149,13 @@ Dadurch wird sichergestellt, dass der Innenleiter des Kabels innerhalb des Rohrs
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Das Schirmgeflecht sollte dann über den geriffelten Teil des Rohrs geführt werden.
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Der Kabelmantel sollte direkt am äußeren Ende des Rohrs abschließen.
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Nachdem das Kabel richtig abisoliert wurde, muss es durch das Rohr geführt und dann angelötet werden.
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Nach erfolgtem Anlöten kann die Kapsel darübergezogen und angecrimpt werden.
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Nach dem Löten des Innenleiters wird der Mantel mit der Ferrule vercrimpt.
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### Spule vorbereiten und wickeln
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### Abschluss und Messung
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Danach messen wir 5 m auf dem Kabel **hinter** dem BNC-Stecker ab und markieren die Stelle mit einem Stift oder Tape.
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Anschließend bohren wir drei Löcher in die Spule bzw. das Rohr.
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Zwei davon befinden sich jeweils mittig auf der Spule, links und rechts, mit einem Abstand von 27 mm zueinander.
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Zum Abschluss bringen wir noch einen Klett-Kabelbinder an und haben unsere Antenne fertig gebaut.
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::: tip Tipp
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Testweise solltet ihr das Kabel **vor** den Bohrungen auf dem Rohr aufwickeln und messen, wie breit die Löcher für die neun Wicklungen bei euch auseinander sein müssen.
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Je nachdem wie dick euer Koax-Kabel ist, braucht ihr mehr als die 27 mm Abstand.
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Das dritte Loch kommt auf der rechten Seite etwas unter dem bereits gebohrten Loch.
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Es kann aber auch etwas weiter rechts davon gebohrt werden, falls ihr noch Platz habt, sodass ihr die Schnur besser anknoten könnt.
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Nach den gebohrten Löchern kommen wir nun zur Wicklung der Spule.
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Zieht dazu das Kabel am Antennenende durch das erste Loch (linke Seite) von innen nach außen, bis ihr die markierte Stelle bei 5 m erreicht habt.
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Ihr solltet jetzt links vom Loch euer 5 m langes Kabel mit dem angecrimpten BNC-Stecker haben, während der Rest oberhalb des Rohrs liegt.
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Wickelt das Kabel nun **neun Mal** eng um das Rohr und steckt das restliche Kabel anschließend in das Loch des Rohrs, sodass es auf der Innenseite wieder herauskommt.
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Bevor ihr alles strammzieht, müsst ihr die Schnur noch durch das dritte Loch führen und anknoten.
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Wenn die Wicklungen schön stramm und eng sind, könnt ihr optional noch etwas Sekundenkleber an den Löchern und dem Knoten auftragen.
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### Antennenleiter
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Dann messen wir ca. 45 cm vom Kabel nach der Spule ab und markieren diese Stelle erneut mit einem Stift oder Tape.
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Ab dieser Markierung messen wir weitere 43,5 cm ab und markieren auch diese Stelle oder schneiden das überschüssige Kabel direkt nach dieser Stelle ab.
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Anschließend entfernen wir vom Ende des Kabels (vorausgesetzt, das überschüssige Kabel wurde bereits abgeschnitten) bis zur Markierung den Mantel und die Schirmung.
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**Wichtig**: der weiße bzw. durchsichtige Innenleiter bleibt dabei dran!
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:::tip Tipp
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Um die Schirmung einfacher zu entfernen, schiebt ihr diese bis zur Markierung nach unten.
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Dadurch staut sich das Material und kann dann ganz unten an der Markierung abgeschnitten werden.
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Dieser 43,5 cm lange, offene Teil des Kabels ist dann die eigentliche Antenne.
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### Schrumpfschläuche
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Zuerst den dünnen Schrumpfschlauch über die Schnur **und** das Ende mit dem abisolierten Kabel ziehen.
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Dies ist etwas fummelig und kann auch etwas dauern, vor allem mit der Schnur.
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Danach kann ganz einfach der große Schrumpfschlauch über den dünnen gezogen werden, bis er die gewickelte Spule bedeckt.
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Nun können wir beide Schrumpfschläuche nacheinander schrumpfen.
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### Abschluss
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Damit die Antenne einsatzbereit ist, müssen wir mit der überschüssigen Schnur noch eine Schleife binden.
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Dafür wurde bei diesem Foto der „Perfection Loop“-Knoten genutzt (auf YouTube gibt es Videos dazu) und anschließend die restliche Schnur abgeschnitten.
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Abschließend können wir die Antenne mit einem Antennenanalyzer (z. B. dem NanoVNA) für das 2m und 70cm Band überprüfen.
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Danach bringen wir den Klettkabelbinder an einer Seite an, rollen das Kabel zusammen und die Antenne ist einsatzbereit.
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Die Antenne sollte dann so aussehen wie auf dem ersten Bild am Anfang dieser Anleitung.
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Es macht Sinn, die Antenne mit einem Antennenanalyzer (z. B. dem NanoVNA) für das 2m und 70cm Band zu überprüfen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Gegenstände in der Nähe einen großen Einfluss auf die Antenne haben. Dies kann auch live auf dem Analyzer beobachtet werden. Am Ende lässt sich keine perfekte Aussage treffen, wie optimal die Antenne für den jeweiligen Einsatzort abgestimmt ist. In der Praxis hat sich gezeigt, dass es immer "gut genug" funktioniert.
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